Teilnehmer: Jens, Karsten

Die Strecke: Stettin-Danzig-Kaliningrad-Kleipeda-Liepaja-Riga-Tallinn

(Komentare vom Sprecher in dunkelgrün)

Die Karte:

   

Die Jagd:

8.8. Görlitz-Weclinec + Stettin-Goleniow (TRP:87,92km,AVS:23,4km/h,STP:3:45h,MAX:45,9km/h)

Endlich gings los, doch ich hatte diese rätselhafte Schlappheit (schon seit 1 Woche), so dass ich sogar die "JG-Stürtzerradtour" vorzeitig beenden musste. Die Schlappheit war das erste Manko. Zum Glück hatte Jens zufällig irgendwelche Tropfen gegen Schlappheit mit (Naja, man tut was man kann). Von Görlitz sind wir dann bis zum polnischen Bahnhof nach Weclinec bei herrlichem Rückenwind, wie fast auf der ganzen Tour, gerollt, dort weiter mit dem Zug, der für 400 km genausoviel kostete wie von Dresden nach Görlitz. Und schließlich waren wir gegen 18 Uhr in irgendeinen Vorort von Stettin, wo unsere Reise erst richtig losging. Wir wollten nicht nach Stettin, weil man da erst über die Oder in die Stadt gekommen wär und es wurde ja schon fast Abend, ein Schlafplatz wäre auch schwierig geworden. Also  gings raus aus der Stadt nach Goleniow, wo wir keinen Zeltplatz fanden und im Hotel für 17 Mark nächtigten. (zwischen Stettin und Goleniow nur autobahnähnliche Straße, nicht weiterzuempfehlen)

 lecker! Najah!

9.8. Goleniow-Ustronie Morskie (TRP:126,9km,AVS:23,75km/h,STP:5:20h,MAX:44,6km/h)

Die ersten 40 km im 28-er Schnitt Richtung Küste. Nachmittags erreichten wir die Küste, sonst war nicht viel los. Von wegen! Ich habe nen leckeren Broiler gegessen und wir waren baden! Und Abends wieder Hotel, weils kein Zeltplatz gab, alte Ausrede.

10.8. Ustronie Morskie-Ustka (TRP:110km,AVS:23,29km/h,STP:4:43h,MAX:42,1km/h)

Den Tag wollte ich nicht so hektisch beginnen und wollte abkürzen. Aber diese Abkürzung war scheisse, denn es ging 2 km über Feld. Als die richtige Strasse endlich kam war haufen Verkehr und die nächste Stadt, nähmlich Koszalin, war auch nicht so toll. Ausserdem hats dort angefangen zu regnen. Als es aufhörte, gings weiter an der Küste lang durch Darlowo nach Ustka. Dort: Pension im Keller, Baden und Geldholen.

11.8. Ustka-Puck (TRP:164,5km,AVS:23km/h,STP:7:09h,MAX:46,6km/h)

Zitat aus Tagebuch:"Losfahrt nach Regen,nach ca.10 km Regenstop im Sklept,"Abkürzung"durch Wald und Pfützen,ich wäre fast ertrunken Kirsten lacht" (Das war fieß) Das war der schlechte Teil. Der gute waren der Dünennationalpark bei Leba. Die Dünen dort sind grösser noch als in Gran Canaria. Es wurde schon fast dunkel, aber wir wollte unbedingt noch bis Puck bei Danzig fahren. Also taten wir es: herrlicher Rückenwind, aber Hungerast, Harndrang und bei mir leichte Schlappheit. Bei mir volle Stärke bis zu letzt! Naja.

 Dünen bei Leba

12.8. Puck-Jantar (TRP:105km,AVS:19,6km/h,STP:5:21h,MAX:53,9km/h)

Die Strecke heute führte uns über Gdynia, Sopot nach Danzig (schöne Altstadt, aber verkehrsreiche Zufahrt, außerdem Sonntagsmarkt, alles voller Menschen, viele Ignorranten). Weiterfahrt nach Jantar, das liegt an der "Frischen Nehrung", die zwischen Polen und Russland geteilt ist, über die Weichselmündung gings mit der Autofähre. Diesmal hatten wir einen herrlichen Wohnwagen für 10 Mark als Unterkunft und Abends gings über eine 30% steile, 50m lange "Wand" zum Strand (kleiner Sprint), das Wasser war ziemlich eklig. Abends waren wir noch in einer recht anrüchigen Kneipe. Da wir wieder oft Harndrang hatten und nicht immer an den Besitzern des Campingplatzes die noch draussen saßen?vorbeigehen wollten, blieb uns nichts anderes übrig als hinter den Wohnwagen zu gehen. Es hat ja geregnet. Ausserdem trafen wir noch den Huutsch, ein Urlauber der uns seinen Wohnort näher bringen wollte, was aber scheiterte.

        
Danziger Altstadt                                    Weichselmündung

13.8. Jantar-Frombork (TRP:102,3km,AVS:22,6km/h,STP:4:31h,MAX:39,6km/h)

Am Vormittag hats erstmal geregnet und mir kamen erste Zweifel, ob Jens wirklich den Rekord von "5 Tage hintereinander über 100km fahren" brechen wollte. Wir kamen erst gegen halb eins fort und haben gleich im nächsten Ort eine lange Mittagspause (leckerer Broiler) gemacht. Der Regen setzte immer wieder ein, aber irgendwann gings weiter. Das Wetter war einfach saumässig, Regen und teilweise Gegenwind. Deshalb haben wir uns auch entschieden nicht nach Elblag reinzufahren, sondern gleich die Umgehungsstrasse zu nehmen, die dann hinter Elblag zu einer alten Autobahn wird, die vor dem Krieg angefangen wurde und von Elblag nach Königsberg gehen sollte. Es fehlten damals aber noch einige Brücken. Heute kann man sie nur bis kurz vor der Russ. Grenze befahren. Wir fuhren von der vorletzten Abfahrt ab und kamen Abends in Frombork an, wo wie noch eine Zusatzrunde von 15km gemacht haben, um die 100km zu schaffen. Die alten Dörfer in Ostpolen sehen ziemlich ärmlich aus, viele Felder sind nicht bestellt, im Gegensatz zu Westpolen.  Dann gings noch in die Kneipe was essen und wir trafen einen Mann Namens Reinhard.

 alte Autobahn Richtung Königsberg

14.8. Frombork-Zelenogradsk (TRP:111,1km,AVS:20,99km/h,STP:5:17h,MAX:41,8km/h)

Morgens: Besichtigung der alten Klosteranlage (polnische Backsteingothik) und Besteigung des Turms mit Blick über das "Frische Haff". Fahrt bis zur Grenze und komplizierte, langwierige Einreise nach Russland mit einem Laufzettel. Wenn man nach Russland will, braucht man ein Visum, dass wir schon 2 Monate vorher beantragt hatten. Es kostet mind. 50 EUR. In Russland Geldtausch in einem Hotel, ich hatte vom Kurs keine Ahnung, aber der Herr nahm mein Geld und kam nach 5 Minuten mit tausenden Rubeln wieder. Kurz vor Kaliningrad (ehem. Königsberg) war die Strasse neu, doch die Strasse in die Stadt rein ist nur mit dem Mountainbike zu empfehlen. Von der alten Innenstadt ist bloss noch die alte Kirche erhalten und sonst beschreibt der Sprecher die Stadt in seinem Tagebuch als "Neubauloch". Nach der Besichtigung der Kirche kaufte ich mir noch einen versifften Werbestadtplan für 5 DM bei einem Strassenhändler, der diesen erst von einem Taxifahrer holen musste. Der Sprecher lachte mich ausgiebig aus, obwohl es ohne Stadtplan schwierig gewesen wäre, aus der Stadt zu finden, zumahl wir die Schrift nicht können. Mit Stadtplan war das aber alles kein Problem und wir kamen gegen 18 Uhr in Zelenogradsk, ein Badeort an der Kurischen Nehrung, an. Ich kaufte für 25 dm eine sinnlose Madroschka, aber egal! (wat mut dat mut) Der Rekord 5Tü100kmf war auch geschafft.

                                                                   

                     
                    Kaliningrad,Kantdenkmal

 

 

              
Kaliningrad, Innnenstadt                                   Kaliningrad, alte Kirche

                                        

15.8. Zelenogradsk-Smiltyne (TRP:104km,AVS:22,18km/h,STP:4:41h,MAX:56,6km/h)

An diesem Tag haben wir die komplette Kurische Nehrung befahren (man muss Eintritt bezahlen) und Nachmittags bei herrlichem Wetter baden gewesen (kein Mensch am Strand, besser noch als in Cran Canaria, aber kein Bernstein gefunden). Ausserdem Grenzübertritt nach Litauen. An jeden, der diese Strecke mal fahren will: Laßt euch Zeit, es ist wirklich herrlich und eigentlich viel zu schön, als dass man die Nehrung an einem Tag an sich vorbei fliegen läßt!

 

       herrlicher Strand, herrliches Wetter, ein toller Hecht am Strand

16.8. Smiltyne-Liepaja (TRP:112,95km,AVS:24km/h,STP:4:42h,MAX:41km/h)

Fährüberfahrt nach Kleipeda, Kartenschreiben (an Nicolai fast aus der Heimat) und Stadtbesichtigung. Danach gings auf der Schnellstrasse aus der Stadt bei sehr starken Rückenwind bis Jens nen Platten hatte und sich über die Leichtigkeit seines Hinterrades erfreute (zu recht). Zwischen Kleipeda und Liepaja sind wir dann fast nur durch Wald gefahren und die Strassen waren schnurgerade (einziger Ort: Palanga). Hinter Palanga kam schon Lettland. In Liepaja trafen wir dann noch 2 andere Radfahrer aus Deutschland (die Gesprächigen), vielleicht können sie sich noch an uns erinnern und lesen diese Zeilen. Sie sagten uns nur das sie von Palanga kommen und verschwanden danach ohne was zu sagen im Zimmer. Wir kochten unser Abendessen auf dem Zimmer mit dem tollen Gaskocher von Karsten, wie fast jeden Abend.

17.8. Liepaja-Jelgava (TRP:185,2km,AVS:26km/h,STP:7:06h,MAX:49,7km/h "auf Gerade", warscheinlich ist Jens auf gerader Strecke gesprintet na sicher)

Am Anfang lief 's ganz gut: ersten 100km im 28-er Schnitt, starker Rückenwind. Doch nach der Mittagspause wurde ich immer schlapper und so wurde nichts mehr aus dem Ziel Riga.Die Strecke war heute das erste mal hügelig.Wir mussten in Jelgava übernachten.

        
original Sprechertagebuchauszug vom 17. und 18.8.01 toll oder?

18.8. Jelgava-Riga (56,5km,AVS:18km/h,STP:3:07h,MAX:35,7km/h)

Eigentlich Ruhetag. Dann wurdens aber doch noch 40km bis zur lettische Hauptstadt die wir auf einer art Autobahn (Randstreifen) zurück legten. Dort war auch noch 800-jahrfeier oder so, auf alle Fälle war dort noch mehr los als in Danzig, man konnte kaum sein Fahrrad durch die Massen schieben. Ein zweites Problem war die Übernachtungsmöglichkeit: die von meinem Bruder empfohlene Jugendherberge gab es anscheinend nicht mehr und die Hotels oder Pensionen waren hoffnungslos überfüllt oder nicht gerade preiswert. Aber auf der Suche aßen wir nen leckeren Broiler!! Mit viel Überwindung mussten wir ein Hotel nehmen, was pro Mann 50 DM kostete. Das Fiese war: wir durften nur 12 Stunden das Zimmer benutzen, also schafften wir unsrere Taschen ins Zimmer (hatte sogar eine Badewanne, TV) und fuhren dann mit dem Bus in die Stadt und kamen erst 22 Uhr wieder. Desweiteren bekam ich neben der Schlappheit noch eine Erkältung, ein weiteres Manko.

 

 Riga 1

 

 Riga 2

19.8. Riga-Hädemeeste (TRP:177km,AVS:23,1km/h,STP:7:39h,MAX:35,1km/h)

Pünktlich 10Uhr verliessen wir das Hotel (Frühstück gabs auch nicht, einfach irre). Aus der Stadt rauszufinden war wieder nicht einfach, wir fuhren um einen See am Rande der Stadt und dachten wir sind schon weit gefahren, da kommen wir plötzlich am Ortsausgangsschild von Riga raus (für die Karte war Karsten zuständig). Immerhin war ich alleine für die schweren Dinge zuständig, da kann das schon mal sein, dass man sich verfährt. Ab dem besagten Ortsausgangsschild ging die Strasse dann immer geradeaus zur estnischen Grenze. Kurz vor der Grenze erster Platten bei mir und Jens macht ohne Erlaubnis 2 Fotos:Schimpfen. An der Grenze dann trafen wir einen weiteren Radfahrer, so um die 50, der uns eine viertel Stunde lang seine Tour erzählte und das heute sein Geburtstag sei: Quasselstrippe. Von der Grenze sind wir dann noch ein paar Kilometer Richtung Pärnu gefahren und sind dann ins nächste Motel gegangen, "wo das Licht flackerte". Die Buchung erfolgte allerdigns erst nach langen Verhandlungen (die natürlich der Sprecher führte) da wir keine gemeinsame Sprache konnten!

  mein erster Platten wasn Spass

20.8. Hädemeeste-Tallinn (TRP:161,3km,AVS:23km/h,STP:7h,MAX:38,4km/h)

Nach dem schönen Frühstück gings los und während der ersten Würschtelpause überhohlt uns die Quasselstrippe ohne was zu sagen. Nach der Pause überhohlen wir die Quasselstrippe ebenfalls ohne was zu sagen. Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen und ich bekam meinen zweiten Platten, weil ich Horn am Vortag vergessen hatte, das Spitze Teil aus dem Mantel zu nehmen. Ich durfte also erneut flicken, diesmal im Regen und der Sprecher sitzt gemütlich auf seinem Klappstuhl und lacht mich aus und ärgert dich auch noch mit nem langen Grashalmen. Ich musste erneut schimpfen. Wir kamen erst Abends gegen 10 Uhr in Tallinn an und haben deswegen leider nichts von der Stadt gesehen weil wir am nächste Tag gleich die nächste Fähre nehmen wollten.

21.8. Silja Line (TRP:3,31km)

Mit der Schnellfähre gings dann in 23 Stunden von Tallinn nach Rostock. Wir hatten eine Viererkabine, aber wir hatten sie für uns. Die Fähre hat sogar ein eigenes Schwimmbad mit 10 mal 5 Meter Becken und einer Sauna, ausserdem noch Massage, überteuertes Essen und Abendprogramm. Das war alles ganz schön toll und wir haben alles genutzt auch wenn manches etwas weh tat!

 unsere Fähre mit Sprecher

22.8. Dresden (TRP:13km)

mit dem Zug von Rostock nach Dresden

Dauer: 2 Wochen

Länge: 1600 km

 

Im Anschluß an die "Jagd" (Ostsee Tour) folgte die "Flucht" in die Berge.

Srecke: Görlitz-Karpacz-Spindlermühle-Harrachov-Liberec-Jested-Decin-Dresden

26.8. Görlitz-Karpacz (TRP:103,1km,AVS:20,97km/h,STP:4:55h,MAX:61,9km/h)

Dieser Tag begann wieder einmal damit, mit dem Zug bis Görlitz zu fahren (und ich Horn hatte meine Trinkflaschen vergessen). Dann gings nach Polen rüber und Mittags gab's erstmal ne übergroße Pizza und sonst war auch viel zu sehen!! Dann sind wir noch schnell an der Hamet vom Sprecher vorbeigefahren und mir wurds schlapp, weshalb ich auf einer Bergeshöh wartete, wärend Jens suchte (die Hamet) und fand. Dann noch über Hirschberg den fiesen Berg nach Karpacz, 400 HM, wo wir uns erstmal für 2 Nächte ins Hotel eimieteten. Wo wir abends Billard spielten mit dem "Knittel" und dann noch in den Ort gingen!

27.8. Karpacz (Besteigung der Schneekoppe, Rekord: Karsten mit Klickschuhen Ohh!!,TRP:12,7km,AVS:10,5km/h,STP:1:12h,MAX:48,1km/h)

Am Morgen war erstmal luftablassen angesagt (weil das Plaster schlechter ist als man sich vorstellen kann, aber nicht so schlecht wie Kaliningrad). Wir fuhren bis zur Ackademica Baude auf ca. 1300m mit dem Fahrrad und dann gings weiter zu Fuß. Ja ich gebs zu ich hab die letzten 200m geschoben, war einfach zu breit Is doch nich schlümm. Eigentlich wollten wir bis zum Gipfel fahren, aber leider ist das letzte Stück für Fahrräder verboten.Wir hatten dummerweise unsere Fahrradtaschen voller Kleidung und Proviant mit und deshalb mußte der Sprecher (Jens ich) ran, der auch für die einfachen Dinge zuständig war. Und somit konstruierte er innerhalb kürzester Zeit einen Tornister, der auf dem Rücken zu tragen ist. (siehe Bild) Das Modell ist in nächster Zeit im LRG-Laden erhältlich!

28.8. Karpacz-Misecky(bei Elbquelle) (TRP:48,24km,AVS:16,45km/h,STP:2:56h,MAX:63,6km/h)

Erst gings herrlich bergab, aber dann kam schon der zweite Berg innerhalb von 2 Tagen, bei dem einer von uns absteigen musste Naja! (Jens leichteste Übersetzung war 28v-21h) . Dort musste man einfach im Stehen fahren, weil sonst das Vorderrad abgehoben ist.(steilster,längster Berg unserer Karriere) Das steilste Stück war vielleicht 25%. Kaum ist der Paß (1300m) erreicht steht man vor einer Schranke mit Trampelpfad drumrum. Ja wir waren an der Grenze zu Tschechien. Also einfach rüber und im Buswartehäuschen erholt. Kaum hingesetzt kam schon der Grenzer und hat uns 200 Kronen abgenommen wegen illegalen Grenzübertrittes und ich mußte wieder verhandeln. Jetzt gings wieder ne geile Abfahrt nach Spindlermühle runter (ich kaufte ne neue Trinkflasche) und wieder  hoch, ne Skipiste ,nach Misecky zur nächsten Unterkunft, eine Skiherberge. Tagebuch:"kurz umziehen,dann zur Elbquelle,halb fahren, halb Lauf",Foto wie Jens in der Elbe (er)trinkt bei Jens. Abends leckeres Essen in der Pensionskneipe mit Palatschinken zum Nachtisch. Dann sahen wir uns noch die tschechische Ausgabe von "Wer wird Millionär" an! Karsten wusste sogar einiges!!

 

29.8. Misecky-Liberec (TRP:80,4km,AVS:21,3km/h,STP:3:45h,MAX:53,5km/h)

Tabebuch:"Frühstück mit Kellnerbeobachtung,Regen trotzdem Abfahrt,Anstieg bis Rokytnice,Fahrt nach Harrachov,dort Mittagessen" usw. Von dort gings weiter bis Liberec, wo wir Abends nochmal zur Seilbahn die zum Jested geht gelaufen sind. Beim Fernsehabend kam Polizeiruf 110, was ich nicht gucken wollte. Ich schon!                                        

Jested von weiten

30.8. Liberec-Decin (TRP:81,2km,AVS:22,5km/h,STP:3:30h,MAX:65,9km/h)

Am heutigem Tage gings gleich ohne einzurollen zum Jested hoch, denn unsere Unterkunft lag direkt an der Strasse, die auf den Berg führt. Diese Strasse ist für jeden Fahrradfahrer zu empfehlen, denn sie führt erst durch einem herrlichen Wald nicht allzusteil nach oben, das letzte Stück wird steiler und wenn man die ganz Zeit im Windschatten hoch fährt kann man dann auch noch auf den letzten 100m einen Angriff starten um sich die Bergwertung zu sichern (nich wahr?)!!  Man hat dann von oben eine super Fernsicht bis zum Riesengebirge. Wer dort mit dem Auto bis zur Spitze hoch fährt ist ein Schlappi! Die Abfahrt ist ebenso ein Traum. Schlimmer war da das ewige auf und ab im Böhmischen bis nach Decin. Das ist dann echt ein Kracher!

Jested von nahen

Karsten auf dem Jested blickt ins Land

31.8. Decin-Dresden(TRP:80,1km,AVS:22,5km/h,STP:3:33h,MAX:49,3km/h)

Schon war wieder Freitag und unsere zweite Tour im August war schon fast Geschichte. Und wie immer regnete es am letzten Tag. Also mußten wir an einen "Night Club" an der Grenze den dollsten Regen abwarten. Und dann gings die Elbe runter bis Dresden also Ockerwitz und Mobschatz! Toller Abschluss.

Dauer: 1 Woche

Länge: 406 km

weitere Tour 2001: Dresden-Berlin-Lübben

Dauer: 18.5. - 20.5.01

Länge: 346,8 km

Ereignisse: Friedensfahrt- Etappenankunft und Abschluss in Potsdam,Übernachtung bei Morri und Hermannstraßenfest mit Auftritt von Frank Zander, Besuch des Nikolai- Iwanowitsch-Massalow-Denkmals im Treptower Park, Fahrt bis Lübben mit Ingolf den wir auf der Strecke kennenlernten


   

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